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Tag zwei der SharePoint Konferenz in Las Vegas und die unvermeidliche Verkühlung hat mich eingeholt Trauriges Smiley. Man könnte glauben dass wir hier bei einer Linux Tagung sind und die Temperaturen für die frei laufenden Pinguin Maskottchen angepasst wurden Zwinkerndes Smiley.

Die Vorträge waren durch die Bank gut obwohl das Netzwerk bei den Demos oft nicht mitgespielt hat.

Da ich bei unserem HATAHET SharePoint 2013 Launch Event die neuen Social Features behandeln darf habe ich mich natürlich dazu schon mal vorab in der Session von Chris Gideon (“Deploying Social in the Enterprise”) informiert.

Hier ging es nicht nur um die Technik sondern auch wie man die Manager und User ins Boot holt damit das Soziale Netzwerk einer Firma funktioniert und auch einen Mehrwert bietet. Wie eine Umfrage bei Microsoft Kunden gezeigt hat versteht jeder unter “Social” etwas anderes.

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Die Einen wollen damit Communities fördern bzw. Wissen sammeln das sonst verloren gehen würde wenn ein Mitarbeiter die Firma verlässt. Andere wollen Informationen über die Fähigkeiten der Mitarbeiter transparenter gestalten. In einer Firma ist das aber wohl immer eine Kosten / Nutzen Rechnung. Und hier hat SharePoint sicher einen großen Vorteil gegenüber anderen Produkten weil er ja viel mehr kann als ein Tool das nur darauf ausgerichtet ist ein Soziales Netzwerk zu bilden.

In vielen Unternehmen ist der SharePoint schon über Jahre etabliert und bietet nun erstmals wirklich Funktionen wie wir von XING, Facebook und Yammer kennen! Die User müssen sich also nicht in eine komplett neue Software einarbeiten sondern nach einem Upgrade bekommt man eine schon gewohnte Oberfläche. Auch wenn SharePoint 2013 anders aussieht als 2010, vieles ist vertraut.

Wenn man ehrlich ist und ich mich so an unsere Implementierungen bei unseren Kunden zurückerinnere. Wozu werden die Social Features im SharePoint 2010 am meisten genutzt? Als TELEFONBUCH! Einfach über die People Search einen Usernamen suchen und auf die Profilseite schauen welche Telefonnummer die Person hat. Das wird sich sicher mit 2013 ändern.

Jetzt aber zu ein wenig Technik: Good News für alle die mit dem, mit 2010 eingeführten, Profilimport über den FIM (Forefront Identity Manager) leidvolle Erfahrung gemacht haben. Mann kann nun wieder die Daten direkt aus dem Active Directory importieren! Also ohne FIM dazwischen. Alternativ dazu kann auch der Import über FIM verwendet werden. Diese Import wurde jedoch auch nochmals komplett überarbeitet, besonders in Richtung Performance, wie die folgende Slide zeigt:

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Wenn man nun direkt aus dem AD Importieren möchte dann muss man leider eine paar Abstriche punkto Features machen, so kann man z.B. keine Daten über den BDC mit importieren (einen Haken gibt’s wohl immer Zwinkerndes Smiley):

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Zu guter Letzt noch ein wichtiger Hinweis in Sachen “Social Features”. Damit man in den Genuss von Newsfeed, Hashtags, etc. kommt MUSS der User der diese Features verwenden möchte eine MySite besitzen in der er dann auch Daten ablegen kann da dort seine Daten für all diese Features abgespeichert werden (von Datenbank Seite her gesehen). Wenn keine MySite in einem Unternehmen zum Einsatz kommen sollen dann fallen viele der neuen Funktionen weg. Das gibt sicher noch ein paar spannende Diskussionen Zwinkerndes Smiley.

LG
Markus

Published: 14.11.2012 16:13

Source: New feed

Markus Reisinger

The author Markus Reisinger

Markus Reisinger ist leitender SharePoint Senior Berater und kann auf mehr als 14 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Software-Entwicklung, Webdesign und technisches IT-Consulting sowie Architekturberatung zurückblicken. Seit 2007 berät, implementiert und entwickelt er SharePoint-Lösungen. In seiner Funktion als leitender Berater ist Markus hauptverantwortlich für SharePoint-Kundenprojekte aus allen Segmenten in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Mit seinem Team berät und entwickelt er heute SharePoint 2016 On-Premises Lösungen sowie hybride SharePoint Cloud-Applikationen und -Architekturen mit Office 365 SharePoint Online und Microsoft Azure IaaS/PasS.

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