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Hej fra København

Kalte Grüße aus dem eisigen Norden, live von der ESPC 2018 aus Kopenhagen. Auch heuer informieren wir wieder direkt von der größten SharePoint, O365 und Azure Konferenz in Europa.

Der erste Tag der heurigen Konferenz war wie gewohnt gespickt mit guten Vorträgen und neuen Informationen rund um SharePoint, O365 und Azure. Wer allerdings auf Neuigkeiten zu SharePoint 2019 on Premises gehofft hat, den muss ich leider enttäuschen. Darüber wurde am ersten Tag kein Wort verloren 😉

Externe Benutzer in Azure Active Directory

Doch nun zu den wichtigsten Infos der ersten Session. Gleich in der Früh habe ich mir eine Session ausgesucht, die sich mit externen Benutzern in Azure Active Directory beschäftigt. Immer wieder erhalten wir Anfragen, wie man in SharePoint Online am besten mit externen Benutzern zusammen arbeiten kann ohne die Benutzerverwaltung selbst durchführen zu müssen. Das B2B (Business to Business) Modell von Azure Active Direktory bietet hier eine einfache Möglichkeit, Benutzer kontrolliert auf Applikationen innerhalb des eigenen O365 Tenants zu berechtigen.

Mittels E-Mail Adresse lassen sich externe Benutzer einfach einladen. Diese werden dann als eigenen Azure Active Directory Objekt angelegt, welches wie ein normaler Benutzer verwaltet und berechtigt werden kann. Da wir als HATAHET diese Technologie bereits in Kundenprojekten einsetzen, war es sehr spannend hier noch best practices aus erster Hand zu erfahren.

Azure Backup for on Premises und Cloud

Als nächsten Vortrag habe ich mir ein Thema ausgesucht, dass ebenfalls immer wichtiger wird in Zeiten der Devise „Cloud First, Mobile First“.

Mit Azure Backup lassen sich sowohl virtuelle Maschinen innerhalb des Azure Tenants sichern, aber auch lokale on Premises Server und Applikationen können mit dieser Technologie gesichert werden. Leider bietet Azure Backup keine Möglichkeit SharePoint Online Inhalte zu sichern und wieder herstellen zu können. Für Kunden, die aber nicht in eine teure Storage Infrastruktur on Premises investieren wollen, bietet Azure Backup eine eigentlich recht preiswerte Alternative. Mit nur kanpp 48$ / Montat für 2 VMs mit insgesamt 840GB an Speicherplatz halten sich die Kosten in einem überschaubahren Rahmen. Wenn man natürlich zusätzliches Features, wie geo-redundante Speicherung der Backups nutzen möchte, können sich die monatlichen Kosten auch schon einmal verdoppeln.

Nichtsdestotrotz war es ein sehr interessanter Vortrag über alternativen zu lokalen Backup Solutions.

O365 Groups Administration

Der nächste Vortrag hat mich besonders interessiert, da wir auch als HATAHET gerade vor der Herausforderung stehen unsere internen O365 Groups sauber und strukturiert zu verwalten.

Benjamin Niaulin hat hier mit einer sehr witzigen, aber auch äußerst informativen Session best practices zum Thema O365 Administration aufgezeigt.

PowerApps und Apps für Teams

Die beiden abschließenden Sessions des ersten Tages, beschäftigten sich mit Apps für Microsoft Teams und PowerApps.

Mit Wictor Wilen hat ein SharePoint MVP Urgestein einen sehr guten, aber auch technisch sehr Anspruchsvollen Vortrag gehalten, wie man selbst Apps und Konnektoren für Microsoft Teams erstellen kann, die Informationen aus Line of Business Systemen in Teams Chats anzeigen.

Prinzipiell war die Message der Sesssion die, dass man durchaus einen einfachen Chat Verlauf auch mit zusätzlichen Informationen anreichern kann, die dem Benutzer in der täglichen Zusammenarbeit helfen können. In seinem Beispiel, hat er Inhalte aus O365 CRM direkt in einen Chat Verlauf eingebunden, um schnellen Zugriff auf Incidents bestimmter Kunden zu haben, um diese innerhalb des Teams diskutieren zu können.

Zu guter Letzt kam noch eine Session zu Powerapps inklusive Offline Funktionalität und Zugriff auf On Premises Systeme. Gearde diese Session hat gezeigt, wie schnell sich die Feature Sets der einzelnen O365 Apps weiter entwicklen. Noch vor einem halben Jahr war es undenkbar, mit Hilfe einer PowerApp auch offline Formulare abschicken zu können. Auch das gezielte Zugriefen auf On Premises System war nicht ohne weiteres möglich.

Allerdings wurde im Zuge dieser Session auch klar, dass es sich nicht um ein einfaches Drag and Drop Produkt handelt, sondern schon einiges an Know How nötig ist, um komplexe Apps Wirklichkeit werden zu lassen.

Das wars nun von meiner Seite vom ersten Tag der ESPC18. Sie können mich gerne auch direkt kontaktieren um nähere Informatoinen zu den einzelnen Themen und Session zu erhalten.

god aften endnu (schönen Abend noch)

mail: ernst@hatahet.eu

twitter @ernsthanke

Ernst Hanke

The author Ernst Hanke

Ernst Hanke ist als SharePoint Architekt tätig und hat bereits mehr als 10 Jahre Berufserfahrung in der IT-Administration sowie 6 Jahre in der Betreuung und Administration von SharePoint Umgebungen. Heute beschäftigt er sich ausschließlich mit den Microsoft SharePoint Technologien. Ernst berät dabei in seiner Rolle als Architekt zahlreiche österreichische Mittelstands- sowie Großkunden beim Einsatz von SharePoint & Nintex Lösungen. Seine Spezialitäten sind SharePoint Infrastrukturen und Architekturen im hybriden Enterprise Umfeld, also Lösungen von SharePoint Server 2016 On-Premises über Office 365 SharePoint Online und Microsoft Azure IaaS sowie deren kombinierten Einsatzmöglichkeiten. Hier lebt er ganz für seine Rolle als Architekt.

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