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Analytics, Auswertung, Statistik

SAP HANA und Microsoft BI: a true love-story?

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Mit der neuen SAP HANA In Memory Technologie ist nun auch ein einfacher Zugriff auf SAP-Daten möglich.

Dazu gibt es im Microsoft BI Umfeld interessante Möglichkeiten, um an wertvolle ERP-Informationen zu gelangen

1. Zugriff mittels PowerBI Desktop

In der Self-Service-BI Suite „PowerBI Desktop“ ist ein Zugang mit dem neuen SAP HANA Connector möglich.

Zuerst ist es aber erforderlich, die SAP HANA ODBC Treiber für Windows zu installieren. Diese können unter https://support.sap.com/en/my-support/software-downloads.html direkt von SAP bezogen werden. Hier ist eine S-ID Voraussetzung, die man vom unternehmensinternen SAP-Admin erhalten kann.

Sind die ODBC-Treiber installiert, kann mit wenigen Klicks eine Verbindung zum HANA Server aufgebaut werden. Single-Sign-On und Berechtigung im SAP sind hier Voraussetzung.

Ist die Berechtigungshürde gemeistert, kann auf die entsprechenden Entitäten im HANA Datenbankmodell zugegriffen werden. Eine detaillierte Anleitung findet sich unter dem BI Channel von PowerBI https://www.youtube.com/watch?v=Zpbh6UE3pSE

2. Zugriff über SAP-PO und ETL

Ein Zugriff auf SAP Daten funktioniert am besten über die Schiene SAP PO (Process Orchestration) bzw. dem Vorgänger-System PI (Process Integration: https://de.wikipedia.org/wiki/SAP_Process_Integration ).

Dabei werden die SAP-Daten mittels PO auf eine unabhängig Datendrehscheibe (DDS) transferiert. PO kümmert sich nur um die erste Meile (von SAP zur DDS) und um die letzte Meile (von DDS nach SAP). SAP PO kann dabei auf BAPI, RFC sowie neue HANA Methoden zugreifen.

Die Datenextrakte werden mittels SQL-Statements auf Basis von JDBC direkt in eine SQL-basierte DDS geschrieben. Bspw. können mit einem SAP-Report alle FI-Belege eines Geschäftsjahres extrahiert werden. Diese Daten greift die PO auf, generiert ein SQL-Insert-Statement, welches dann auf die DDS abgesetzt wird. Sobald der Extraktionsvorgang fertig ist, ruft die PO eine Stored-Procedure auf der DDS auf, welche die Fertigmeldung absetzt und Folgeprozesse anstößt (bspw. den Weitertransport von der DDS in das DWH).

Hinweis: die PO/PI ist asynchron, d.h. man muss einen „Wait-On-PO“-Job anstoßen, der solange wartet, bis alle Daten aus der PO in die DDS übertragen wurden. Das ist zwar nicht ganz schön, funktioniert aber insofern charmant, weil die PO vor dem Übertrag nach DDS weiß, wie viele Datensätze ankommen sollen. Der WaitOnPO-Job wartet dann solange, bis in der DDS diese Anzahl an Datensätzen angekommen ist.

Alle anderen Schritte der klassischen ETL-Strecke – also Transformation/Harmonisierung und Datenkonvertierungen sollen in dafür spezialisierten EAI-Tools gemacht werden (inubit, SSIS, etc.).

Aus heutiger Sicht ist die PO leider zu schwerfällig und benutzerunfreundlich.

 

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Analytics, Auswertung, StatistikOffice 365On-Premises

Power BI Report Server: Was steckt wirklich dahinter?

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Mit Juni und später mit August 2017 stellte Microsoft seine Antwort auf die Konkurrenz durch Qlikview und Tableau vor: Lokale Berichterstellung mit Power BI-Berichtsserver (https://powerbi.microsoft.com/de-de/report-server/)

Versprochen wird eine Verknüpfung der neuen Self-Services-Features, die seit 2016 durch Power BI Desktop bekannt sind, kombiniert mit den mächtigen Standard-Reporting-Funktionen der Reporting-Services aus dem SQL Server Stack. Damit können moderne, interaktive Berichte on-premise den unternehmensinternen Benutzern zur Verfügung gestellt werden.

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AllgemeinCollaboration, ProduktivitätSharePoint 2013Success Story, KundenreferenzYammer

Kundenreferenz: Kwizda – Die Integration von Yammer in SharePoint steigert die Effizienz der Zusammenarbeit

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Von der Familienapotheke zum Pharma- und Chemie-Konzern: Das 1853 gegründete Wiener Unternehmen Kwizda zählt zu den führenden Unternehmen in Österreich und einigen Nachbarländern im Bereich Life Science in Industrie und Handel. Aus der k. u. k. Hofapotheke entwickelte sich über die Erzeugung von veterinärmedizinischen Präparaten eine Unternehmensgruppe, die heute die Divisionen Pharmaproduktion, -distribution und -handel, Agro (Pflanzenschutz), Kosmetik sowie Abdichtungssysteme umfasst und mit Apotronik ein eigenes Management- und Informationssystem für österreichische Apotheken etabliert hat. Die Kwizda Gruppe mit rund 1.200 Mitarbeitern hat Niederlassungen in 10 Ländern, hält rund 240 aktive Arzneimittelzulassungen und versorgt österreichweit über 1.300 Apotheken mit Medikamenten. Die Konzernzentrale ist in Wien angesiedelt, weitere größere internationale Standorte befinden sich in Frankreich, Ungarn, Rumänien und Tschechien. Auch heute noch wird Kwizda als Familienunternehmen geführt.

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 „HATAHET geht Themen strukturiert an und verfolgt einen starken Projektansatz, was unserer Philosophie entspricht.“
 Ing. Roland Zieger, IT Projektmanager bei Kwizda

 

 

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SharePoint 2016

SharePoint 2016 Public Update aka. Feature Pack 2

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Am 12. September wurde das SharePoint 2016 Public Update September 2017 veröffentlicht. Dieses Update beinhaltet, neben einigen Security Fixes, auch das Feature Pack 2 für SharePoint 2016.

Anders als bei Feature Pack 1 enthält das neue Update nur genau ein neues Featrue:

  • SharePoint Framework (SPFx)

Was ist das SharePoint Framework ?

Das SharePoint Framwork ist ein Page und WebPart Modell, dass eine vollständige Clientseitige Entwicklung von SharePoint Lösungen ermöglicht. Vorallem Responsive Design und Mobile Ready Applikationen können mit Hilfe des SPFx einfacher und schneller entwickelt werden.

Folgende Key Features stellt das SPFx zur Verfügung:

  • läuft im Kontext des aktuellen Benutzers im Browser
  • Controls werden im normalen Page Object Model gerendert
  • Controls sind per default responsive
  • open source client development Tools können verwendet werden (npm, TypeScript, gulp, etc.)
  • SPFx WebParts können sowohl auf klassischen als auch auf modern UI Pages verwendet werden.

 

Inkludiert Feature Pack 1

Auch dieses Update ist kumulativ, d.h. es enthält vorherige Update und somit auch das Feature Pack 1. Als Erinnerung hier nochmals der Link zu den neunen Funktionalitäten von Feature Pack 1:

SharePoint 2016 Feature Pack 1

 

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FormularmanagementScripting, PowerShellSharePoint 2013SharePoint 2016

InfoPath Formulare automatisiert austauschen

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Wie ja mittlerweile so gut wie alle wissen wurde InfoPath von Microsoft abgekündigt. Und auch wenn der Support noch für einige Jahre seitens Microsoft sichergestellt ist, machen sich unsere Kunden Gedanken zu alternativen Formularlösungen für SharePoint.

Eine Möglichkeit InfoPath Formulare und deren Logik abzulösen ist z.B. Nintex Forms. Nachdem man das Nintex Formular fertig erstellt und mit allen Funktionen des bisherigen InfoPath Formulars versehen hat, reichen ein paar Klicks um das neue Formular zu exportieren und auf eine Liste zu übertragen. Das geht über die GUI sehr schnell und komfortabel.

Was aber wenn man es mit einem Projektportal mit hunderten Projekten zu tun hat? Wobei jedes Projekt eine Site darstellt in der eine Liste mit einem InfoPath Formular existiert? Sicher, man kann die hunderten Formulare manuell umstellen, was aber sicher ein paar Tage dauern wird und fehleranfällig ist.

Eleganter ist es das Austauschen mittels PowerShell zu erledigen. Der erste Schritt dazu ist das alte InfoPath Formular zu deaktivieren und zu löschen. Ansonsten kann man gerne ein anderes Formular zuweisen, aber SharePoint wird noch immer versuchen InfoPath zu öffnen.

Wir haben dazu ein Script erstellt das grob beschrieben folgende Schritte erledigt:

  1. Es durchläuft alle Sub Sites einer Start Site die frei angegeben werden kann.
  2. In jeder Sub Site sucht es nach einer bestimmten Liste. In diesem Beispiel „Tasks“.
  3. Innerhalb der Liste wird ein bestimmter Content Type gesucht.
  4. Wurde dieser Content Type gefunden wird das zugehörige InfoPath Formular deaktiviert und auf das SharePoint Standard Formular zurückgestellt.
  5. WICHTIG: Danach müssen auch alle Formular URLs zurückgesetzt werden, sonst wird nach wie vor nach den .aspx Files für InfoPath gesucht (z.B. editifs.aspx)
  6. Im Anschluss werden alle nicht mehr benötigten Dateien aus dem Ordner des Content Types entfernt. Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, aber man will ja keine Karteileichen herumliegen haben 😉 ?
  7. Zuletzt nicht vergessen den Content Type und die Liste zu aktualisieren.

Und hier das fertige Script:

Code downloaden

Danach kann man mit der automatisierten Verteilung der neuen Formulare (z.B. Nintex) starten. Hoffe dieser kurze PowerShell Ausflug konnte weiterhelfen. Wer Fragen zu dem Thema hat kann uns natürlich gerne kontaktieren 🙂 .

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Apple, iOS, MacOSCloudCollaboration, ProduktivitätOffice 365Office ClientOffice OnlineSharePoint Online

SharePoint Online | Co-Authoring und Limitierungen

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In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger ortsunabhängig, plattformübergreifend, gemeinsam an Dokumenten arbeiten zu können.

Um genau diese Anforderungen abzudecken kommt die Cloud ins Spiel. Office 365, SharePoint Online und Office Online sind hierfür die bevorzugten Werkzeuge von Microsoft. So wie alle Werkzeuge, haben auch die Werkzeuge von Microsoft einen „bevorzugten Tätigkeitsbereich“ und einen Bereich, der weniger dafür passend ist.

Um es anders zu beschreiben:

Sie können einen Nagel mit einem Schraubenzieher in ein Stück Holz hämmern, nur bestimmt nicht so zielsicher wie mit einem Hammer.

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AllgemeinAutomation, Workflow, Self ServiceCloudCollaboration, ProduktivitätHow-To, Tutorial, SzenarioHybridOffice 365On-PremisesSharePoint 2013SharePoint 2016SharePoint OnlineTool, Bot, App, Add-In

Der moderne Arbeitsplatz: Mein intelligentes Dokument weiß was ich will!

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Ein erfolgreiches Telefongespräch zwischen Ihnen und Ihrem Kunden geht zu Ende. Bevor die nächsten Meetings eine Stunde später starten, soll das besprochene Angebot noch schnell versendet werden.

ABER: Nach Kopieren der Produkt- und Kundeninformationen geht sich das individuelle Anpassen nicht mehr aus und so schaffen Sie es erst am Abend das Angebot zu versenden. In Summe hat Sie diese Arbeit mehr als eine Stunde (und viele Nerven) gekostet! Ihr Kunde hat den ganzen Tag gewartet. Hat denn der moderne Arbeitsplatz für diese repetitive und zeitintensive Tätigkeit nicht schon eine Lösung zu bieten?

Die gute Nachricht: JA! Denn das Generieren individueller und komplexer Dokumente geht nun automatisiert und Sie haben mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge – mit dox42!

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